O-Beine

  O-Beine

Woran erkennt man O-Beine?

Stark ausgeprägte O-Beine sind auch für Laien gut erkennbar: Sind die Beine am Kniegelenk auswärts gekrümmt, spricht man von O-Beinen. Mit O-Beinen können Schmerzen und Bewegungsstörungen einhergehen, die die Betroffenen nicht mir ihrer Kniefehlstellung in Verbindung bringen. Eine Untersuchung durch einen Experten kann hierüber Aufschluss geben. Orthopädische Schuhmacher verfügen über die technischen Geräte, die für eine solche Untersuchung notwendig sind. Hervorragend ausgestattet in diesem Bereich sind beispielsweise die Maßschuhmacher von Meisterschuh Berlin.

O-Beine – welche Ursachen haben sie und welche Langzeitfolgen sind möglich?

O-Beine können angeboren oder erworben sein. Gerade bei Kindern sind O-Beine häufig, allerdings wachsen sie sich bei ihnen auch oft wieder aus. Ursachen für erworbene O-Beine können Knochenbrüche, aber auch Lähmungen oder Krankheiten sein, beispielsweise Rachitis oder Osteoporose. Auch starkes Übergewicht kann O-Beine verursachen. O-Beine können dazu führen, dass sich die Knorpel der Kniegelenke schneller abnutzen. Wer unter O-Beinen leidet, hat daher ein erhöhtes Risiko, an Arthrose zu erkranken.

Beschwerden durch O-Beine? Wie sind sie zu erkennen?

O-Beine lassen sich meist durch Blickdiagnose erkennen. Orthopäden und orthopädische Schuhmacher verfügen jedoch über Anamnese-Methoden, um mögliche Ursachen, Folgeschäden und Risiken zu ermitteln. So kann etwa eine sogenannte Pedografie Aufschluss darüber geben, welche Fußstellen beim Laufen belastet werden. Bei einer Pedografie, auch digitale Laufganganalyse genannt, senden Sensoren, die in eine Schuhsohle integriert sind, Messdaten an einen Computer. Aus diesen Daten kann ein Experte schließen, welche Fußfehlstellung vorliegt und wie sie entstanden ist. Ist eine Erkrankung die Ursache der O-Beine, kann eine entsprechende Behandlung eingeleitet werden.

Was tun bei O-Beinen?

Zur Behandlung von O-Beinen genügen meist spezielle O-Beine-Einlagen. Je nach Ausprägung und Schweregrad kann auch eine orthopädische Schuhzurichtung sinnvoll sein. Bei einer orthopädischen Schuhzurichtung wird ein herkömmlicher Schuh orthopädisch umgearbeitet. Umarbeitungen bieten sich vor allem für Schuhe an, die für orthopädische Einlegesohlen ungeeignet sind; etwa Pumps, Ballerinas oder Business-Schuhe. Bei Kindern müssen O-Beinen meist nicht behandelt werden, da sich die Kniefehlstellung im Laufe der Zeit von selbst zurückbildet.

Krankheitsverlauf und Prognose bei O-Beinen

Wer O-Beinen gezielt orthopädisch entgegenwirkt, beugt Folgeschäden wie beispielsweise Arthritis vor. Für eine Behandlung genügen meist spezielle orthopädische Schuheinlagen. O-Beine per OP zu korrigieren, ist nur in extremen Fällen erforderlich.