Hohlfuß

  hohlfuß

Erscheinungsbild einen Hohlfußes und Hohlfuß-Symptome

Einen Hohlfuß (Pes carvus) erkennt man daran, dass das innere und äußere Längsgewölbe des Fußes erhöht ist. Charakteristische Hohlfuß-Symptom sind die Barfußabdrücke, die Betroffene hinterlassen: Nur die Zehen, der Fußballen sowie die Ferse sind erkennbar, nicht die Fußaußenkante. Ein Hohlfuß ist oft kürzer als ein gewöhnlicher Fuß und wirkt durch den hohen Spann wie „gestaucht“. Das hohe Fußgewölbe verursacht oft Beschwerden. So kann etwa die Reibung des Fußes an der Schuhinnenseite zu Schmerzen am Fußrücken führen. Menschen mit einem Hohlfuß leiden häufiger als der Durchschnitt unter Knochenbrüchen, Verstauchungen und Hühneraugen

Ursachen für einen Hohlfuß – welche Risiken gibt es?

Ein Hohlfuß kann durch eine angeborene Schwäche der kleinen Fußmuskeln entstehen. Oft wird er aber auch erworben, etwa durch das Tragen von hohen Absatzschuhen. In seltenen Fällen kann eine neurologische Erkrankung, die zu einem Muskelschwund führt, die Ursache für den Hohlfuß sein. Genetische Faktoren spielen bei der Entstehung von Hohlfüßen ebenfalls eine Rolle. Weil bei einem Hohlfuß nur Ballen und Ferse den Boden berühren, steigt das Risiko für Verletzungen wie Verstauchungen und Knochenbrüche.

Zielsichere Diagnose von Hohlfüßen durch spezielle Anamnese-Verfahren

Orthopädische Schuhmacher verfügen über spezielle Anamnese-Geräte zur gezielten Diagnose von Hohlfüßen. So zeigt beispielsweise ein Analoger Blauabdruck den Fußabdruck eines Menschen im Stand. Der Experte kann hieraus erschließen, welche Teile des Fußes wie stark belastet werden und was die Ursache hierfür ist. Eine zusätzliche manuelle Untersuchung ist unerlässlich. Mit seinen geschulten Händen kann ein orthopädischer Schuhmacher ertasten, wo Muskeln, Sehnen oder Knochen bereits Schaden genommen haben.

Behandlung eines Hohlfußes – Schmerzlinderung durch spezielle Hohlfuß-Einlagen

Gerade dem erworbenen Hohlfuß kann man mit geeignetem Schuhwerk entgegenwirken. Hierfür ist oft nicht einmal eine Schuhzurichtung erforderlich – spezielle Hohlfuß-Einlagen genügen. Zur Behandlung eignen sich beispielsweise Bettungseinlagen, die den Hohlfuß durch Druckumverteilung entlasten. Ein orthopädischer Schuhmacher fertigt für Betroffene individuell angepasste Hohlfuß-Einlagen an. Zu den weiteren Behandlungsmöglichkeiten zählen Krankengymnastik sowie spezielle Schienen, die über Nacht getragen werden. Über eine umfassende Ausstattung an Orthopädieschuhtechnik verfügt beispielsweise Meisterschuh Berlin in Berlin-Mitte.

Hohlfüße – Krankheitsverlauf und Prognose

Die rechtzeitige Behandlung eines Hohlfußes kann Beschwerden erfolgreich entgegenwirken. Spezielle Schuheinlagen entlasten den Fuß und Krankengymnastik hilft, dessen Flexibilität zu wahren. Folgeerscheinungen wie eine krallenartige Stellung der Zehen oder Fußschwielen können so verhindert werden. Eine Hohlfuß-OP ist nur bei einem extrem ausgeprägten Krankheitsbild erforderlich.